Qualitätsentwicklung im Bereich Gastronomie

Teilnehmende an den Umfragen

Insgesamt wurden 30 Bewohnende interviewt. Davon gaben 20 an, bei guter Gesundheit zu sein, während 10 ihre Gesundheit als schlecht einschätzten. Diese Unterscheidung beeinflusste teilweise die Gewichtung der Bedürfnisse. Zukünftig müssen wir uns fokussieren, dass eher Bewohnende mit schlechter Gesundheit ins Pflegeheim eintreten. 80% der Bewohnenden gaben an, dass sie sehr gerne oder gerne bei uns leben. Die restlichen 20% bewerteten ihren Aufenthalt als “teils, teils”.

Angehörigenumfrage: 51 Angehörige haben sich in der Umfrage geäussert, welche regelmässig Bewohnende besuchen, die länger als drei Monate im Betagtenzentrum Schwalbe leben.

Hohe Zufriedenheit beim Essen und Wohlbefinden

Essen: Die Bestbewertung wurde in Bezug auf das Angebot und die Qualität des Essens erzielt. Befragt wurde zu ausgewogenem und abwechslungsreichem Essen sowie zur Berücksichtigung individueller Gewohnheiten und Wünsche. Auch der Service und die Infrastruktur wurden im Vergleich mit Institutionen ähnlicher Grösse (60-100 Betten) überdurchschnittlich gut bewertet. Ein Verbesserungsvorschlag ist, den Bewohnenden mehr Zeit zu geben, bevor abgeräumt wird.

Wohlbefinden: Auch hier erhielten wir Höchstwerte im Vergleich zu anderen Institutionen. Gefragt wurde nach dem allgemeinen Wohlbefinden in der Institution sowie dem Wohlbefinden insgesamt. Bei den Fragen zu Zimmer und Privatsphäre lag die Zufriedenheit leicht unter dem Durchschnitt, was nachvollziehbar ist, da viele Zimmer im Altbau nur mit einem Lavabo ausgestattet sind. Die 37 neuen Einzelzimmer bieten hingegen Dusche und WC im Zimmer.

Gemeinsames Wohnen

Die Angehörigen bewerteten das gemeinsame Wohnen mit einer überdurchschnittlichen Zufriedenheit, insbesondere in Bezug auf die heimelige und familiäre Atmosphäre. Sie hoben die positive Zusammensetzung der Bewohnenden hervor, die förderlich für das Zusammenleben ist. Während die Aufenthaltsorte als angenehm empfunden wurden, gibt es Verbesserungspotenzial bei der Willkommenskultur und den Aussenbereichen.

Mit diesen Erkenntnissen setzen wir uns neue Ziele und bleiben im Austausch mit Bewohnenden und Angehörigen.